Woche 6 – Wohnung, Zöpfe raus, Turnier, Wäsche waschen

Hallo ihr Lieben,

vielleicht haben sich einige gefragt, wie wir hier wohnen, wie unsere Wohnung aussieht, was mein Zuhause hier ist. Die Wohnung befindet sich in einem Wohnkomplex aus etwa 10 Wohnungen und ist meiner Meinung nach wirklich total schön. Wir haben eine Küche, einen Wohn- und Essbereich, ein Bad und einen Hinterhof, in dem wir unsere Wäsche waschen. Jeder hat sein eigenes Zimmer. Damit ihr euch das Ganze ein bisschen besser vorstellen könnt, habe ich ein paar Bilder geknipst:

Der Wohnkomplex (hinten rechts ist unsere Wohnung)
Küche

Bad

Mein Zimmer

Wie ihr wisst, hatte ich Braids, ganz viele kleine Zöpfe auf meinem Kopf. Ich mochte sie echt, aber mit der Zeit ist es ein bisschen nervig geworden, sie waren irgendwie zu lang und zu viele, ich konnte sie nicht richtig waschen und außerdem haben sie meine Kopfhaut ganz schön strapaziert. Deshalb habe ich meinen Fußballmädels gesagt, dass sie am Freitagnachmittag nach der Schule alle zu mir kommen können, um mir beim Aufflechten zu helfen. Das war wirklich eine lustige, wenn auch teilweise schmerzhafte Aktion. Nach 3 Stunden sitzen, kleinen Tanzpausen und zeitweise 6 Mädels um mich herum, die gleichzeitig meine Haare aufgeflochten haben, waren endlich alle Kunsthaare draußen und ich hatte einen richtigen Afrokopf.

Am Wochenende fand wieder ein Turnier von der League (Galz and Goals) statt, bei dem wir mit 2 Mannschaften (einem U13 und einem U15 Team) angetreten sind. Wenn ich das jetzt so schreibe, hört sich das an wie ein Fußballturnier, wie ich es aus Deutschland gewohnt bin. Aber auch diesen Samstag hat das Ganze statt um 8 Uhr um 9:30 Uhr begonnen, es gab nicht genügend Wasser zu trinken, und es ist nur ein einziges Tor (gegen uns) gefallen. Aber wir hatten unseren Spaß, und das ist ja das Wichtigste dabei ☺.

Heute habe ich starke 2,5h meine Wäsche gewaschen, was echt immer sehr zeitaufwendig ist, da wir von Hand waschen müssen. Wie das funktioniert? Ganz einfach: Es gibt 2 Kübel. In den ersten kippt man heißes Wasser mit Handwaschpulver rein, in den zweiten kaltes Wasser. Nachdem man die Wäsche in dem ersten Kübel geschrubbt und gewaschen hat, wringt man sie aus und gibt sie in den zweiten Kübel, in dem man dann das Waschmittel aus der Kleidung rauswäscht. Dann muss man die Wäsche noch aufhängen. Das Problem ist, dass hier alles so sandig ist, weshalb die Wäsche total dreckig ist und das Wasser ziemlich schnell ziemlich braun wird. Wirklich „frisch gewaschen“ (so wie „von Mama“) riecht meine Kleidung danach auch nicht wirklich. Wenigstens ist sie halbwegs sauber und somit wieder tragbar.

Waschmaschine

Jetzt mache ich erst mal eine Quiche, um unserem einseitigen Essensverhalten, das fast ausschließlich aus Sandwiches, Nudeln und Reis besteht, entgegenzuwirken.

Bis bald♥

Maike

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das:
search previous next tag category expand menu location phone mail time cart zoom edit close